60 Tage Jerewan


Armenien und seine Bewohner in Reportagen, Berichten und Bildern. Weblog einer Journalistin.

    





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_IT-Bereich


Bits und Bytes sind in der Kaukasus-Region ein zunehmend wichtiger Rohstoff. Westliche Software-Firmen nutzen das niedrige Lohnniveau in Armenien fuer Outsourcing-Projekte. Zudem sind die Universitaeten in Jerewan bekannt dafuer, dass sie sehr hoch qualifizierte Programmierer ausbilden.


MP3-Piraten an der Prachtstraße (30.12.2003)

vergrößernWährend MP3-Jäger auf Internet-Plattformen wie Kazaa zunehmend Strafen fürchten müssen, können sie in Jerewan Joe Cocker oder Elton John für ein paar Euro in der Prachtstraße Abovian Street kaufen, direkt neben eleganten Mode- und Cognakgeschäften. Sogar am Flughafen gibt es Microsoft Office-Pakete, Gesamtausgaben aller Beatles-Alben und DVDs. Pro Stück zwei bis drei Euro.

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Telefon: Geld oder Geduld (18.12.2003)

vergrößernMeine ersten Festnetz-Gespraeche nach Deutschland und Frankreich haben pro Minute ueber einen Dollar gekostet. Ein Monopolist, der über die elektronischen Verbindungen zur Außenwelt wacht, sorgt fuer diese - nicht nur für armenische Verhaeltnisse - sehr hohen Gebuehren: Die Firma Armentel betreibt neben den Festnetzanschlüssen auch das derzeit einzige Mobilfunknetz. Doch wie in vielen Lebenslagen kennen die Armenier auch hier einen Ausweg.

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IT in Armenien: Informationen auf der Systems (15.11.2003)

Die IT-Industrie wird zunehmend wichtig fuer die Wirtschaft Armeniens. Vor allem Unternehmen aus den USA und Westeuropa bringen Geld ins Land, angelockt von den bescheidenen Lohnforderungen der Programmierer. Zwei Vertreter der armenischen IT-Branche haben auf der Messe Systems in Muenchen um weitere Investoren geworben und die Rahmenbedingungen dargestellt.

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_IT-Offshoring: Jobs wandern ein (12.11.2003)

vergrößernFuer die einen ein Schock, fuer die anderen Hoffnung. Lycos Europe, Arbeitgeber der Autorin von "60 Tage Jerewan", streicht zum Jahresende 2003 viele Stellen, unter anderem in den westeuropaeischen Entwicklungsabteilungen. Der Internet-Portalbetreiber verlagert Programmierprojekte in die armenische Tochtergesellschaft. Das Land, in dem viele Menschen unterhalb der Armutsgrenze leben, profitiert vom Trend zum "IT-Offshoring".

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High Tech-Spezialisten zwischen Ost und West (16.10.2003)

vergrößern"Viele Leute denken, Armenien ist ein armes Land, in dem vieles im Argen liegt - da wird es mit der Ausbildung auch nicht weit her sein", beklagt sich Hrant, waehrend wir einen Rundgang um die neu renovierte Jerewaner Oper machen. Doch damit hat der 20-jaehrige Software-Entwickler nur zur Haelfte Recht. Immer mehr westliche Investoren lernen das top-geschulte IT-Personal mit seinen bescheidenen Gehaltsforderungen zu schaetzen.

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© Stefanie Schulte | Impressum | nach oben  -> www.flugverein-guetersloh.de/armenien