Home _Küche Der Granatapfel, Armeniens süßes Symbol (15.12.2003)
Kleine rote Kugeln, prall gefüllt mit Saft, purzeln aus der lederartigen Schale. Die Körner des Granatapfels schmecken jetzt im Dezember süß, jedoch mit einer leicht säuerlichen Note. "Wenn sie einige Wochen später geerntet werden, schmecken sie eher wie Honig", erzählt ein Kollege. Besonders Kinder mögen die armenische Nationalfrucht, die zu jeder Weihnachtsbescherung gehört.Der Granatapfel ist Vorbild für Blumenvasen, Teelichthalter und hölzerne Kettenanhänger, die es auf dem Wochenmarkt Vernisaj zu kaufen gibt. Er taucht auf Tassen und Tischdecken auf. Die armenische Touristeninformation trägt ihn als Logo. Und in der Zeit vor Weihnachten findet man ihn an allen Obstständen. Der Granatapfel gilt als Symbol für Armenien - und für Fruchtbarkeit, Überfluss und Hochzeiten.
Nach alter Tradition schleuderten Bräute einen Granatapfel gegen die Wand, heißt es auf der Website ArmeniaNow. Die Körner aus dem aufgeplatzten Apfel sicherten - so will es die Legende - den Kindersegen.
Seine Heimat hat der Granatapfel in Vorderasien, Ägypten und auf dem Balkan, er beeinflusste altägyptische, jüdische und griechische Religion. Deswegen vermuten Experten, dass es ein Granatapfel war, mit dem Eva in der biblischen Geschichte Adam zum Bösen verführte. Heute verführt sein Saft, genannt Grenadine, Cocktailtrinker.
-> www.webkoch.de -> http://www.webkoch.de/lexikon/nr/2/859.html
-> www.wissen.de -> http://www.wissen.de/xt/default.do?MENUID=40,156,538&MENUNAME=InfoContainer&OCCURRENCEID=SL0011738229.SL0011738229.TM01-FullContent&WissenID=P91SRpQjFNgSFIqGQzwFICnAsG9Vba4gA2232K5t32Z3APCNA5Ay|-2122816389678777414/182718476/6/7063/7063/7003/7003/7063/-1|-3298350971438727069/182718475/6/7063/7063/7003/7003/7063/-1|1071469126437
-> www.armenianow.com -> http://www.armenianow.com/2003/june13/shoppingforasymbol
siehe auch: Vernissage mit Teppichen und Tuerklinken -> http://www.flugverein-guetersloh.de/armenien/artikel-98.htm
Unuebersehbar ist der Granatapfel im Logo der Jerewaner Touristeninformation, die 2001 in der Nalbandian Street nahe des Platzes der Republik ihre Pforten geoeffnet hat. Wie in den Touristeninformationen ueberall auf der Welt, so finden Besucher auch hier Beratung und Broschueren zu Hotels, Restaurants, Geschaeften und Reiseveranstaltern. Ausserdem gibt es Fotos und armenische Kunstgegenstaende zum Anschauen.