Home _Küche Lawasch: Das Brot mit den Knicken (23.10.2003)
Ein riesiger, ungezuckerter Pfannkuchen, gefaltet und zusammengerollt zu einem handlichen Paket: Das beschreibt in etwa das traditionelle armenische Lawasch-Brot. Bei Lycos gehoert das Brot, in kleine Stuecke zerschnitten, zum Mittagessen in der Buerokueche - belegt mit Kaese, Schinken, Gurken und Tomaten. Das hauchduenne Fladenbrot aus Mehl, Wasser und Salz gilt als die nationale Brotsorte Armeniens. Aber auch in Georgien, Aserbaidschan, der Tuerkei und dem Iran ist es Teil der Esskultur. In armenischen Doerfern wird Lawasch auf Vorrat gebacken, heisst es im "Web Travel Guide". Getrocknet halten sich die dicken Teigstapel mehrere Monate.
"Man nimmt einen Erdofen, bestreicht die Waende mit dem Teig und entzuendet in der Mitte ein Feuer", erzaehlt ein Kollege. "Wenn der Teig rundherum fertig gebacken ist, loest man ihn von den Waenden. Am besten ist es, beim Backen um den Ofen herum zu sitzen und das Brot frisch zu essen."
Wer diese Erfahrung selbst machen moechte, findet Vorschlaege dazu in armenischen Internet-Foren: "Der Teig wird aus Wasser, Mehl und Salz geknetet, sehr duenn ausgerollt und gebacken, bis er Blasen schlaegt", schreibt eine Besucherin. Der Erdofen sei nicht unbedingt notwendig: Notfalls tut es auch ein Backblech.
-> www.webtravelguide.de -> http://www.webtravelguide.de/Laender/Armenien/Armenien3.htm