Flugverein Gütersloh

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Aufwind

Dank Thermik, Hangaufwind und Föhnwelle können erfahrene Piloten bei guten Wetterbedingungen stundenlang in der Luft bleiben. Dabei legen sie Strecken zurück, die über tausend Kilometer lang sein können.

Thermik

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An guten Tagen von Frühjahr bis Herbst erwärmt die Sonne den Boden so stark, dass warme Luft aufsteigt. In den dabei entstehenden Aufwindfelderm (Thermik) steckt so viel Energie, dass sie ein Segelflugzeug in die Höhe heben können - mit Steiggeschwindigkeiten von bis zu fünf Metern pro Sekunde.

Um diese Energie optimal zu nutzen, kreisen Segelflieger häufig in der Thermik. Die Suche nach immer neuen Aufwindfeldern ist die größte Herausforderung beim Streckenflug. Als Anhaltspunkt dienen beispielsweise Cumuluswolken, unter denen sich oft Thermik"bärte" befinden.

Wenn ein Pilot lange Zeit keine Thermik findet und die Flughöhe nicht für die Rückkehr zum Heimatflugplatz reicht, muss er auf einem Feld oder einem anderen Flugplatz außenlanden. -> Außenlanden

Hangwind

Wenn starker Wind senkrecht gegen eine Hangkante bläst, geht es aufwärts - wie oft im Herbst bei Südwestwind am Teutoburger Wald hinter dem Flugplatz Oerlinghausen. Der so genannte Hangwind ist die älteste bekannte Aufwind-Form. Schon Otto Lillienthal ließ sich mit seinem Flugdrachen an den Bergen entlang in die Höhe tragen.

Wellenaufwind

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Wenn der Föhnwind über die Alpen-Kämme weht, bildet sich die seltenste und eindrucksvollste Aufwind-Form: Die Luftmasse schaukelt sich zu einer so genannten Föhnwelle auf. Eine solche Welle ist oft an charakteristischen Linsenwolken erkennbar. Sie kann den Segelflieger bei absolut ruhiger Luft mühelos in Höhen bis über 10000 Meter tragen.

Deswegen machen sich viele Segelflieger im Winter auf zum Wellen-Reiten in den Alpen, ausgestattet mit Sauerstoffanlagen für die ungewohnt großen Höhen. Aber Wellen - in kleinerer Form - entstehen bei günstiger Wetterlage auch am Teutoburger Wald!