An guten Tagen von Frühjahr bis Herbst erwärmt die Sonne den Boden so stark, dass warme Luft aufsteigt. In den dabei entstehenden Aufwindfelderm (Thermik) steckt so viel Energie, dass sie ein Segelflugzeug in die Höhe heben können - mit Steiggeschwindigkeiten von bis zu fünf Metern pro Sekunde.
Um diese Energie optimal zu nutzen, kreisen Segelflieger häufig in der Thermik. Die Suche nach immer neuen Aufwindfeldern ist die größte Herausforderung beim Streckenflug. Als Anhaltspunkt dienen beispielsweise Cumuluswolken, unter denen sich oft Thermik"bärte" befinden.
Wenn ein Pilot lange Zeit keine Thermik findet und die Flughöhe nicht für die Rückkehr zum Heimatflugplatz reicht, muss er auf einem Feld oder einem anderen Flugplatz außenlanden. ->
Außenlanden